Dr. med. Anastasios Archimandritis Facharzt für Hals-, Nasen- und Ohrenkrankheiten
Dr. med. Anastasios Archimandritis Facharzt für Hals-, Nasen- und Ohrenkrankheiten

Schnarchabklärung

Unter Schnarchen versteht man eine Geräuschentwicklung in den oberen Atemwegen beim schlafenden Menschen. Es entsteht durch flatternde Bewegungen des Gaumens und des Gaumenzäpfchens, teilweise auch des Zungengrundes.
Schnarchen kommt auch auch bei Nasenatmungsbehinderungen vor.
Neben den störenden sozialen Aspekten, stellt Schnarchen in Verbindung mit längeren Atemstillständen, ein sehr oft schweres, wenn nicht lebensbedrohliches Krankheitsbild dar, das unbedingt abgeklärt und therapiert werden sollte.

Diagnostik und Therapie von Schnarchen und des Schlafapnoesyndroms:

  • Anamnese: ausführliches ärztliches Gespräch und Bestimmung des Schnarchtyps;
  • HNO Untersuchung: bei welcher mit flexiblen und starren Endoskopen der gesamte obere Atemtrakt bis zum Kehlkopf hin, untersucht wird;
  • Schlafendoskopie: spezielle Untersuchung zum Lokalisieren von Engstellen in den oberen Atemwegen;
  • Röntgenuntersuchungen und Zusatzuntersuchungen in Abhängigkeit von den erhobenen Befunden;
  • Schlaflaboruntersuchung mit Messung von Atem, Schnarchgeräusch, Schlafphasen und Sauerstoffsättigung;
  • Beratung über allgemeine Maßnahmen, Hilfsmittel und Anleitungen zur Lebensstiländerung;
  • Anpassung von Unterkieferprotrusionsschienen (z.B. Somnoguard);
  • optionale Anpassung einer Schlafatemmaske (CPAP) nach erfolgter Schlaflaboruntersuchung an einer pulmologischen Abteilung;
  • HNO Schnarchoperationen (Korrektur der Nasescheidewand, Korrektur und Straffung des weichen Gaumens mit Tonsillenentfernung (UPPP);