Dr. med. Anastasios Archimandritis Facharzt für Hals-, Nasen- und Ohrenkrankheiten
Dr. med. Anastasios Archimandritis Facharzt für Hals-, Nasen- und Ohrenkrankheiten

Allergiediagnostik und Therapie

Folgende Untersuchungsschritte führen zu einer umfassenden Abklärung:

Anamnese:
Am Anfang steht das genaue ärztliche Gespräch über die Art und Umfang ihrer Beschwerden.

HNO-Untersuchung:
Dabei kann man mögliche Veränderungen der Schleimhäute und der anatomischen Verhältnisse im Nasenrachen/Schlundbereich erfassen. So können etwa eine Verkrümmung der Nasenscheidewand oder eine chronische Entzündung der Nasennebenhöhlen allergische Beschwerden deutlich verschlechtern.

Hauttest:

Beim sogenannten Prick Test werden hochgereinigte Allergenlösungen auf die Haut aufgetragen und deren Reaktion dokumentiert. Der Pricktest kann generell das Vorhandensein einer Allergie bestätigen oder ausschließen.

Bluttest:
Die RAST Bestimung gibt eine genauen Hinweis auf das Vorhandensein von spezifischen IgE Antikörpern gegen Allegene. Vor einer geplanten spezifischen Immuntherapie werden dabei auch noch die sog. Rekombinanten Allergene bestimmt.

Nach vorliegen aller Ergebnisse wird mit dem Patienten eine Therapiestrategie  erarbeitet.

Diese kann folgende Punkte umfassen:

Allergenkarenz: Meiden des auslösenden Allergens; eigentlich nur möglich bei der Hausstaubmilbe.

Medikamente: Sie dienen der symptomatischen Behandlung der allergischen Symptome. Sie beeinflussen nicht die Alllergieursache.

Spezifische Immuntherapie:
(früher Hyposensibilisierung). Das ist eine gezielte  Therapie der Allergieursache. Sie bietet mittlerweile eine hohe Erfolgswahrscheinlichkeit.

Akupunktur:
Eine der wenigen sinnvollen alternativen Zusatzbehandlungen um die Symptomschwere einer Allergie zu reduzieren. Kann allerdings nicht die Ursache beeinflussen!

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